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Listeriose

Die Listeriose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Listerien ausgelöst wird. Listerien kommen in der Natur häufig vor und befinden sich in rohen Tierprodukten wie Fleisch und Käse oder in verunreinigter Erde. Meist verläuft eine Infektion unbemerkt, jedoch bilden Schwangere und immungeschwächte Menschen eine Risikogruppe.

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Blasenentzündung - Ein brennendes Problem

Blasenentzündungen betreffen häufig Frauen. Unangenehme Symptome belasten den Alltag und die Leistungsfähigkeit. Viele Ursachenfaktoren können im Vorfeld ausgeschaltet werden. Aber auch wenn es zu einer Infektion kommt, gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Heilung zu beschleunigen.

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Prüfungsangst

Laut einer Studie des "Hochschul-Informations-Systems (HIS)" an der Universität Münster leidet rund ein Fünftel der Studierenden unter psychischen Problemen im Studium. Häufig handelt es sich dabei um Prüfungsängste. Doch Studierende sind nicht die Einzigen betroffenen. Neben Schülern leiden auch Erwachsene, die im Alltag oder im Beruf vor Prüfungen gestellt werden, immer wieder unter diesen Ängsten.

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Aphten

Aphten sind weit verbreitet und sehr schmerzhaft. Sehr viele Menschen hatten bereits die eine oder andere Aphte im Mund. Vor allem in der Mundschleimhaut kommt diese Entzündung vor und tritt dabei meist am Zahnfleisch oder in der Mundhöhle auf. Seltener ist eine Aphte an der Zunge.

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Bandscheibenvorfall


Als Bandscheibenvorfall bezeichnet man eine oft plötzlich auftretende, schmerzhafte Erkrankung, die mit starken Rückenschmerzen, zum Teil auch Lähmungen und Sensibilitätsstörungen einhergeht.

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Schuppenflechte


Schuppenflechte ist eine Hautkrankheit, die nicht heilbar, aber begrenzbar ist. An verschiedenen Körperstellen bilden sich bräunlich rote Herde, die mit silberfarbenen Hautschuppen bedeckt sind. Eventuell juckt der Ausschlag. Von der gutartigen Hautkrankkeit sind Frauen wie Männer gleichermaßen betroffen.

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Schnarchen


Schnarchen ist eine leichte gesundheitliche Störung, hinter der sich häufig nur eine relativ harmlose Behinderung der Nasenatmung verbirgt, die dem Betroffenen nicht schadet. Es kann dabei jedoch auch zu unter Umständen lebensgefährlichen Aussetzern der Atmung kommen.

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Krampfadern


Krampfadern entwickeln sich meist bei Personen, die aus beruflichen Gründen lange stehen müssen. Die Ursache ist eine Venenschwäche, aufgrund derer das Blut in die falsche Richtung zurückfließt. Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern verursachen auch unangenehme Beschwerden: Die Beine schwellen an, werden schwer und schmerzen.

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Migräne

Zu Unrecht wird Migräne häufig als typisches Frauenleiden oder gar als Einbildung abgetan; es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung, die durch ein kompliziertes Ursachengeflecht ausgelöst wird, in dem auch die genetische Veranlagung eine Rolle spielt. In der Tat sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer, da das weibliche Hormon Östrogen an den biochemischen Abläufen beteiligt ist, die im Zusammenhang mit einer Migräne Attacke stehen können.

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Diabetes


Diabetes mellitus bedeutet wörtlich übersetzt „süßer Fluss". Süß und somit überzuckert sind die Ausscheidungen des Körpers, weil die Insulinproduktion aus unterschiedlichen Gründen unzureichend funktioniert oder ganz ausgefallen ist. Insulin, ein Sekret der Bauchspeicheldrüse, ist wie ein Schlüssel zwischen Blut und Muskel und erlaubt bei Gesunden, immer dann genügend Zucker in Energie zu verwandeln, wenn er benötigt wird. Bei Diabetikern funktioniert diese Funktion nicht mehr oder nicht richtig. Sie müssen mit Tabletten oder Insulininjektionen nachhelfen, um lebensbedrohende Situationen zu vermeiden.

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Bandscheibenleiden

Als Bandscheibenleiden werden durch Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung verursachte Krankheitszeichen bezeichnet. Die Schmerzen tauchen entweder lokal im Bereich der Wirbelsäule auf und gehen meist mit einer Einschränkung der Beweglichkeit einher. Die Beschwerden tauchen meist im Lendenwirbelbereich, bisweilen auch im Nacken und seltener im Brustwirbelbereich auf.

Windpocken

Windpocken gehören wie Röteln und Masern zu den klassischen Kinderkrankheiten mit Hautausschlag. Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und sind sehr ansteckend; man erkrankt aber nur einmal im Leben daran, meist im Alter zwischen zwei und sieben Jahren. Infiziert man sich als Jugendlicher oder Erwachsener mit den Viren, kann sich besonders bei abwehrgeschwächten Personen eine Gürtelrose bilden.

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Bronchitis

Bei einer akuten Bronchitis sind die oberen Luftwege durch Keime, Bakterien oder Viren entzündet. Die Schleimhaut schwillt an und verengt die Bronchien. Die vermehrte Absonderung von Schleim führt zu Husten und Kurzatmigkeit.
Begleitet wird Bronchitis häufig von allgemeinem Unwohlsein, Fieber und Kopfschmerzen. Im allgemeinen dauert sie eine bis drei Wochen, kann sich jedoch auch festsetzen und verschlimmern. Man spricht dann von chronischer Bronchitis.
Hält das Fieber länger als zwei Tage an oder treten Schmerzen in der Brust auf, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

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Übergewicht

Übergewicht ist in den mit einem Überangebot an Lebensmitteln reichen Industrienationen weit verbreitet. Sitzende Tätigkeiten haben körperliches Arbeiten weitgehend abgelöst, die Nutzung moderner Verkehrsmittel sorgt zusätzlich dafür, dass dem Körper Bewegung fehlt. So wird meist mit der Nahrung mehr Energie aufgenommen, als der Körper verbrauchen kann, die überschüssige Energie lagert sich in Form von Fettzellen in den klassischen „Problemzonen" an.

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Tinnitus

Als Tinnitus bezeichnet man ein Pfeifen, Klingeln oder Summen im Ohr unerklärlicher Ursache. Die störenden Ohrgeräusche sind häufig Folge einer Mittelohrentzündung, einem Ohrenschmalzpfropfen, hohem Blutdruck oder altersbedingter Schwerhörigkeit. Auch ein Hörsturz kann sich durch Tinnitus ankündigen oder davon begleitet sein.
Zudem tritt Tinnitus vermehrt in körperlichen und seelischen Stresssituationen auf.

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Sodbrennen

Mutet man seinem Magen zuviel zu, reagiert er sauer und produziert zuviel Magensäure. Die Folge: Aufstoßen und starkes Brennen in der Speiseröhre, kurz Sodbrennen genannt. Nach deftigen Mahlzeiten, vielen Naschereien und schnellem Schlingen erschlafft der Muskel, der den Magen gegen die Speiseröhre abdichtet - saurer Magensaft fließt zurück in die Speiseröhre.
Passiert das gelegentlich, ist es nicht weiter schlimm. Regelmäßiges Sodbrennen ist jedoch bedenklich, da die Säure die Schleimhaut der Speiseröhre angreifen und sie entzünden kann.

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Schweißfüße

Schweißfüße - so kann man vorbeugen: Morgens und abends die Füße mit Seife und lauwarmem Wasser waschen, heißes Wasser hingegen regt die Produktion der Schweißdrüsen an. Anschließend Füße kurz in kaltes Wasser tauchen und mit einem rauen Handtuch sorgfältig abtrocknen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Zehenzwischenräumen. Zum Schluss Füße mit einem desodorierenden Fußmittel pflegen.
Gegen Schweißfüße hilft auch zweimal täglich die Strümpfe zu wechseln und das Schuhwerk innen mit einem Spray behandeln. So oft wie möglich Sandalen tragen. Für geschlossene Schuhe gibt es in Drogerien und Schuhgeschäften geruchshemmende Einlegesohlen.

Schuppenflechte

Schuppenflechte ist eine Hautkrankheit, die nicht heilbar, aber begrenzbar ist. An verschiedenen Körperstellen bilden sich bräunlich rote Herde, die mit silberfarbenen Hautschuppen bedeckt sind. Eventuell juckt der Ausschlag.
Am wirksamsten gegen Schuppenflechte ist Sonnenbaden, Sonnenbrand ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Fettende Salben helfen, die schuppige Haut zu glätten. Nach Kuraufenthalten am Meer, vor allem am Toten Meer, gehen die Ausschläge oft völlig zurück. Es kann aber immer wieder zum Ausbruch der Krankheit kommen. Die Ursachen für diese Hauterkrankung sind noch ungeklärt.

Schnarchen

Schnarchen ist eine leichte gesundheitliche Störung, hinter der sich meist nichts weiter als eine relativ harmlose Behinderung der Nasenatmung verbirgt, die dem Betroffenen nicht schadet. Es kann dabei jedoch auch zu unter Umständen lebensgefährlichen Atemaussetzern kommen.
Das typische Geräusch entsteht während des Schlafes: der Mund steht offen, Luft tritt ein und versetzt das schlaff herabhängende Gaumensegel in Schwingung. Der unterschiedliche Druck in Nasen-Rachen-Raum und Mund kann ebenso wie das Zurücksinken der Zunge in die Rachenhöhle den Schnarchlaut hervorrufen – vor allem, wenn der Betroffene auf dem Rücken liegt und die Nasenatmung gestört ist, sodass er mit offenem Mund schlafen muss.

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Rückenschmerzen

Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule und Muskelverspannungen. Bei unspezifischen Rückenschmerzen kombiniert der Arzt in der Regel zwei verschiedene Behandlungsansätze: Lösung der unmittelbaren Verkrampfung entweder mit Rheumamedikamenten und/oder Wärmebehandlungen, Bäder und Entspannungsmethoden. Zusätzlich werden oft physiotherapeutische Maßnahmen empfohlen, also Massagen oder Krankengymnastik.

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Rückenbeschwerden

Ein sehr großer Teil der Bevölkerung hat mehr oder weniger häufig und intensiv Rückenbeschwerden. Diese sind teilweise medizinisch-körperlich bedingt, haben berufliche Ursachen oder resultieren aus persönlichen Lebensumständen und den damit verbundenen Belastungen.
Schmerzzustände können in verschiedenen Bereichen des Rückens entstehen. Sofern es nicht klar erkennbare Zusammenhänge gibt, sollten unter Zuhilfenahme von Orthopäden verschiedene Ursachen ausgeschlossen und nach einer möglichst sicheren Diagnose gesucht werden.

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Potenzprobleme

Potenzprobleme beeinträchtigen die Lebensqualität des Mannes und wirken weit in die Partnerschaft hinein. Das Tabu über dem Thema Impotenz erschwert für die meisten Betroffenen den Weg zu einer „befriedigenden" Lösung erheblich. Dabei hat Impotenz meist organische Ursachen, die behandelt werden können. Bei schwindender Manneskraft stehen eine Reihe technischer Hilfsmittel und nebenwirkungsarme Medikamente zur Verfügung.

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Niedriger Blutdruck

Niedriger Blutdruck macht sich häufig durch Kreislaufbeschwerden, verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Abgeschlagenheit und Schwindel bemerkbar. Ebenso gehören Frösteln, Blässe, depressive Verstimmungen sowie Stiche in der Herzgegend zu den möglichen Anzeichen.
Hypotonie ist grundsätzlich gesundheitlich nicht gefährlich und stellt keinen Risikofaktor für Schlaganfall oder Herzkrankheit dar. Durch körperliches Training ist meist eine Besserung zu erreichen.

Neurodermitis

Neurodermitis äußert sich meist schubweise durch eine chronische oder chronisch wiederkehrende Hautentzündung mit Rötungen, Juckreiz, Nässen, Schuppung, Krustenbildung. Betroffene weisen in der Regel eine allgemeine Neigung zu Allergien auf; sie selbst oder nahe Familienmitglieder leiden zudem häufig unter Heuschnupfen oder Asthma.
Falls ein Elternteil an der Krankheit leidet, erkrankt das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 35 % ebenfalls. Sind beide Elternteile betroffen, verdoppelt sich das Risiko.

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Muskelschmerzen

Muskelschmerzen oder Myalgie werden meist durch Verspannungen als Folge anhaltenden Bewegungsmangels verursacht. In einigen Fällen führen jedoch auch Grunderkrankungen zu den Beschwerden. Es gilt daher gemeinsam mit dem Arzt zunächst herauszufinden, wo die Ursache der Schmerzen liegt.

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Multiple Sklerose

Bei der Multiplen Sklerose (MS) sind die Hüllen der Nervenbahnen geschädigt, so dass es zu Sehstörungen, Lähmungen bestimmter Körperteile, Taubheitsgefühlen und Empfindungsstörungen kommt. Der Arzt kann Flüssigkeit aus dem Rückenmark entnehmen und untersuchen. Der Wirkstoff Kortikotropin hilft, die Übertragung der Informationen zu verbessern. Physiotherapeutische Übungen kräftigen die Muskeln.
Multiple Sklerose ist unheilbar und tritt in Schüben auf. Heute kann man mit dieser Krankheit etwa 30 bis 40 Jahre leben. Oft sind die Betroffenen auf den Rollstuhl angewiesen.

Migräne

Zu Unrecht wird Migräne häufig als typisches Frauenleiden oder gar als Einbildung abgetan; es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung, die durch ein kompliziertes Ursachengeflecht ausgelöst wird, in dem auch die genetische Veranlagung eine Rolle spielt. In der Tat sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer, da das weibliche Hormon Östrogen an den biochemischen Abläufen beteiligt ist, die im Zusammenhang mit einer Migräneattacke stehen können.

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Malaria

Die "Reisekrankheit" Malaria tritt in der Mehrzahl tropischer und subtropischer Länder auf. Die Infektionskrankheit wird in erster Linie durch Moskitostiche übertragen. Charakteristisches Krankheitsbild der Maleria, die auch als "Wechselfieber" bezeichnet wird, sind intervallartige Fieberschübe. Bei der Malaria tropica, der gefährlichsten Form der Infektionskrankheit, werden die heftigen Fieberanfälle von starkem Schüttelfrost begleitet.

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Krampfadern

Krampfadern entwickeln sich häufig bei Personen, die aus beruflichen Gründen oft und lange stehen müssen. Die Ursache ist eine Venenschwäche, aufgrund derer das Blut in die falsche Richtung zurückfließt. Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern verursachen auch unangenehme Beschwerden: Die Beine schwellen an, werden schwer und schmerzen.

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Kalte Füße

Kalte Füße sind die harmloseste und leichteste Form von Durchblutungsstörungen. Dabei werden durch Kälte, Stress oder niedrigen Blutdruck kurzfristige Gefäßverengungen hervorgerufen. Diese vorübergehenden Störungen sind zwar unangenehm, wirken sich in der Regel aber nicht schädlich auf den Körper aus. Wer jedoch häufiger unter kalten Füßen leidet, sollte sich vor Blasenentzündungen oder Erkältungen vorsehen.
Das hilft: Ein warmes Fußbad von 36-38 °C, etwa 15 Minuten lang. Die Gefäße werden dadurch erweitert und die Durchblutung wieder angeregt.

Heuschnupfen

Heuschnupfen ist das häufigste und bekannteste Symptom einer allergischen Erkrankung. Beim Heuschnupfen schwellen die Nasenschleimhäute an, sobald die ersten Pollen von Bäumen und Gräsern fliegen. Der Heuschnupfenallergiker ist von ständigem Niesen, laufender Nase und tränenden Augen geplagt. Oft sind auch die Bronchien betroffen, sodass es zu Atembeschwerden oder sogar zu unvermittelt eintretendem Bronchialasthma kommen kann.

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Herzinfarkt

In Deutschland sind im Durchschnitt jährlich rund elf Prozent aller Todesfälle auf einen Herzinfarkt zurückzuführen; diese Zahlen könnten weitaus geringer sein, denn häufig ist eine ungesunde Lebensweise die Hauptursache von Herzmuskelerkrankungen.
Bei Arterienverkalkung oder Arteriosklerose bildet sich an den Arterienwänden ein Belag aus Blutfetten und Bindegewebe, der sich allmählich verhärtet und die Gefäße verengt. In der Folge lagern sich an den Engstellen zusätzlich noch Blutplättchen an und aktivieren die Blutgerinnung, so dass eine Thrombose oder ein Blutgerinnsel entsteht, die die Arterie verschließt.

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Hepatitis-ABC

Hepatitis ABC: Leberentzündungen werden im Wesentlichen durch Hepatitisviren verursacht. Hepatitis A, z. B. durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel, kann zum Teil epidemisch auftreten, sie heilt meist ohne Komplikationen und vollständig aus.
Anders die weniger häufig vorkommenden Formen Hepatitis B und Hepatitis C. Sie werden über den Blutweg, häufig durch ungenügend sterilisierte Spritzen sowie ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Die Symptome sind ähnlich wie bei Hepatitis A, werden aber oft chronisch.

Haarausfall

Haarausfall ist meist Vorbote einer späteren Teil- oder Vollglatze, die in der Regel nur dem männlichen Geschlecht erblich oder krankheitsbedingt droht.
Frauen bleiben jedoch nicht vollständig verschont. Während einer Schwangerschaft, nach bestimmten Erkrankungen oder einer Chemotherapie kann es auch bei Frauen zu Haarausfall kommen. Ebenso können häufige Färbungen oder starkes Abbinden zu vermehrtem Haarausfall führen.

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Grippe

Grippe ist eine Virusinfektion, die über ausgehustete oder ausgenieste Tröpfchen oder beim Händeschütteln übertragen wird; sie ist ernster als ein grippaler Infekt, da sie oft mit hohem Fieber und einer nachhaltigen Schwächung des gesamten Organismus einhergeht. Am weitesten verbreitet sind die Grippetypen A und B; immer wieder entwickeln sich jedoch auch neuartige Virenstämme, die auf Impfstoffe gegen bekannte Typen nicht ansprechen.

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Diabetes

Diabetes mellitus bedeutet wörtlich übersetzt „süßer Fluss". Süß und somit überzuckert sind die Ausscheidungen des Körpers, weil die Insulinproduktion im Körper aus unterschiedlichen Gründen unzureichend funktioniert oder ganz ausgefallen ist. Insulin, ein Sekret der Bauchspeicheldrüse, ist wie ein Schlüssel zwischen Blut und Muskel und erlaubt bei gesunden Menschen, immer dann genügend Zucker in Energie zu verwandeln, wenn er benötigt wird. Bei Diabetikern funktioniert diese Schlüsselrolle nicht mehr oder nicht richtig. Sie müssen mit Tabletten oder Insulininjektionen nachhelfen, um lebensbedrohende Situationen zu vermeiden.

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Depressionen

Depressionen sind Gemütskrankheiten, die in alle Lebensbereiche des Betroffenen tiefgehend eingreifen. Sie sind mit einem hohen Selbstmordrisiko verbunden. Über 50 Prozent der Erkrankten begehen in ihrem Leben mindestens einen Suizidversuch. Die Krankheit muss deshalb unbedingt behandelt werden.
In Deutschland haben etwa 15 % aller Menschen depressive Symptome, maximal ein Viertel der Betroffenen wird fachgerecht behandelt.

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Borreliose

Die Erreger der Borreliose oder Lyme-Krankheit werden durch Zeckenbiss übertragen, wobei die Zecke sich bis zu zwei Tage am Menschen festbeißen muss, damit die Erreger im Blut wirksam werden können. Nach einer bis sechs Wochen bildet sich an der Bissstelle eine ringförmige Hautrötung, die wärmer ist als die umgebende Haut. Dazu kommen häufig Fieber und Gelenkschmerzen.
Ohne Behandlung durch den Arzt können einige Monate später Gesichtsnervenlähmungen, Hirnhautentzündung und Herzrhythmusstörungen auftreten. Eine dritte Krankheitsphase, die Monate bis Jahre später einsetzen kann, ist von rheumatischen Gelenkbeschwerden und verstärkten Nervenstörungen geprägt.

Bandscheibenvorfall

Als Bandscheibenvorfall bezeichnet man eine oft plötzlich auftretende, schmerzhafte Erkrankung, die mit starken Rückenschmerzen, zum Teil auch Lähmungen und Sensibilitätsstörungen einhergeht.
Ursachen: Eine ungünstige Belastung der Bandscheiben können zu einer Vorwölbung oder dem Austritt von Bandscheibengewebe führen, wodurch Rückenmark oder Spinalnervenwurzeln zusammengedrückt werden. Am häufigsten treten Bandscheibenvorfälle im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, seltener an der Brustwirbelsäule oder Halswirbelsäule auf.

Asthma

Asthma ist eine chronische Krankheit der unteren Atemwege oder Bronchien. Hinter Bronchialasthma, wie die Krankheit korrekt bezeichnet wird, verbirgt sich eine Funktionsstörung der Lungen: Die Muskulatur der winzigen Bronchienverzweigungen und die Blutgefäße in der Lunge verkrampfen sich. In der Folge schwillt die Bronchialschleimhaut an und bildet vermehrt zähflüssigen, glasigen Schleim, der wiederum die Atemwege verstopft; die Gefäße ziehen sich zusammen und erschweren den Sauerstofftransport. Der Betroffene muss keuchen und husten, die verbrauchte Luft kann nur noch unter Mühen ausgeatmet werden.

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Arthrose

Verschleißerscheinungen verursachen Veränderungen des Gelenkknorpels, die zu den so genannten degenerativen Gelenkschmerzen, fachsprachlich als Arthrose bezeichnet, führen. Arthrosen entstehen immer aus einem Ungleichgewicht zwischen der Belastungsfähigkeit des Gelenkes und der tatsächlichen Belastung.
Hierbei kann unterschieden werden zwischen:
Überbeanspruchung (z. B. Schwerarbeit, Leistungssport, hohes Körpergewicht);
Fehlbeanspruchung und Abnutzung als Folge von angeborenen Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen;
Verformungen des Gelenks nach Verletzungen, bei rheumatischen Erkrankungen und Verschiebungen der Gelenkachsen (z.B. bei Wirbelsäulenverkrümmungen, Beckenschrägstand, X-Beinen).

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Allergie

Das Immunsystem des menschlichen Körpers dient dazu, körperfremde Zellen oder Substanzen abzuwehren. Dazu muss es zunächst zwischen unschädlichen und schädlichen Stoffen unterscheiden. Hat es erkannt, dass ein Stoff für den Organismus gefährlich ist, versucht das Immunsystem diesen Fremdkörper, das so genannte Antigen, unschädlich zu machen.
Eine Allergie ist die Reaktion der körpereigenen Abwehrkräfte auf einen Stoff, der vom Körper als gefährlich eingestuft wurde, es jedoch gar nicht ist; der Organismus bildet über die Maßen Antikörper gegen Fremdstoffe wie Blütenpollen oder Hausstaub, die völlig harmlos sind.

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Alkoholismus

Nach aktuellen Schätzungen gibt es in Deutschland ungefähr zwei Millionen alkoholabhängige Menschen. Bei etwa drei Millionen Menschen kann man von Alkoholmissbrauch sprechen. Im Vergleich dazu nimmt sich die Zahl der etwa 150 000 Deutschen, die von harten Drogen abhängig sind, geradezu gering aus. Bei den stoffegebundenen Suchtformen findet sich deshalb Alkoholismus an erster Stelle – Alkohol ist die Volksdroge Nummer eins.

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Akne

Akne gehört zur Pubertät wie Stimmbruch und Bartwuchs. Die Pusteln bedecken eines Tages Gesicht, Brust oder Rücken und entzünden sich meist zu Eiterpickeln, denen kaum beizukommen ist. Lediglich spezielle Aknemittel sorgen für Linderung.
Von der Akne sind sowohl junge Frauen als auch junge Männer betroffen. Letztere haben jedoch oft mit schwereren Formen zu kämpfen.

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AIDS

Aids (Acquired immune deficiency syndrome) ist eine Krankheit, die durch HIV (Human Immunodeficiency Virus) verursacht wird. Aids wurde 1982 in den USA als Krankheit definiert, nachdem bei mehr als 100 jüngeren Patienten ein ähnliches, bis dahin unbekanntes, Krankheitsbild diagnostiziert worden war.
Aids ist eine Autoimmunkrankheit. Der Virus HIV greift das körpereigene Abwehrsystem an und schaltet es allmählich aus. Gefährlich ist weniger die Krankheit selbst, sondern die Abwehrschwäche, die den Körper immer anfälliger für andere Infektionskrankheiten macht. Nach einer Infektion mit HIV kommt Aids im allgemeinen erst nach vielen Jahren zum Ausbruch. Nicht alle Infizierten erkranken später tatsächlich an Aids.

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Siehe auch