Als Veneer bezeichnet die Zahnmedizin eine hauchdünne Keramikschale zur Verblendung der Zähne. Keramik ist sehr gut verträglich und kann in der Zahnfarbe den natürlichen Zähnen sehr gut angepasst werden.
Veneer – Einsatzgebiete
Mit Veneers lassen sich Verfärbungen der natürlichen Zähne, Zahnlücken und Fehlstellungen korrigieren. In erster Linie werden Veneers auf gut sichtbare Zähne aufgebracht.
Veneer – Verfahren
Für ein Veneer wird zunächst vom Zahnschmelz eine sehr dünne Schicht abgetragen. Anschließend wird ein Abdruck genommen, nachdem im Dentallabor ein Modell angefertigt wird. In der Übergangszeit erhält der Patient ein Provisorium aus Kunststoff. Das individuell vom Zahntechniker angefertigte Keramik-Veneer wird vom Zahnarzt auf den Zahn geklebt. Dafür wird der Zahn mit einem Kofferdam trockengelegt. Die Keramikschale kann bereits nach wenigen Stunden voll belastet werden.
Veneer – Vor- und Nachteile
Veneers aus Keramik zeichnen sich durch eine hohe Bioverträglichkeit aus, lassen sich der eigenen Zahnfarbe sehr gut angleichen und garantieren ein optimales visuelles Ergebnis. Das Verfahren ist relativ einfach und für den Patienten schmerzfrei. Das Veneer ist sehr haltbar und geht nur in den seltenen Fällen verloren.
Die Verblendung der vorderen Zähne wird in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Pro Zahn werden rund 500 Euro für die Herstellung und das Anbringen des Veneers fällig.