Bei einem Implantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel, die anstelle eines verloren gegangenen Zahns in den Kiefer eingesetzt wird. Ein Implantat besteht aus drei Bestandteilen: einer künstlichen Zahnwurzel, einem künstlichen Zahnstumpf und der Krone. In punkto Tragekomfort unterscheidet sich das Implantat kaum von der echten Zähne.
Implantat - Allgemeine Informationen
Das Implantat ist eine zylindrische oder schraubenförmige künstliche Zahnwurzel, die als Ersatz für verloren gegangene Zähne in den Kieferknochen eingesetzt wird. Ein Zahnimplantat übernimmt die gleiche Funktion wie die eigene Zahnwurzel, da es direkt mit dem Knochen verwächst.
Das Zahnimplantat besteht aus drei Bestandteilen: Die künstliche Zahnwurzel wird im Kieferknochen verankert, wird ein künstlicher Zahnstumpf geschraubt, auf den schließlich die Zahnkrone zementiert wird.
Implantat - Vorteile
Das Implantat schont die eigenen Zähne, schützt vor Knochenabbau und gibt Prothesen einen sicheren, festen Halt. Die Behandlungsmethode gilt als sicher, bei einem Großteil der Patienten handelt es sich um einen risikoarmen Routineeingriff. Ein Implantat ist sehr langlebig und heilt in mehr als 90 Prozent aller Fälle gut ein.
Implantat - Voraussetzungen
Voraussetzung für ein Implantat ist ein abgeschlossenes Kieferwachstum, ausreichende Knochensubstanz für die Verankerung sowie kontinuierliche Zahnhygiene. Neben der eigenen sehr gründlichen Zahnpflege ist zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis notwendig.
Ein Implantat dient entweder zum Ersatz eines einzelnen Zahns, kann aber auch größere Lücken schließen bzw. das komplette Gebiss ersetzen. Einer Versorgung mit Zahnimplantaten sind nach oben keine Altersgrenzen gesetzt.
Implantat - Gegenanzeigen
Nicht geeignet ist ein Implantat für Patienten mit schweren Herz-, Nieren-, Leber- und Blutkrankheiten oder Immunabwehrschwäche, Patienten mit Knochen- und Bindegewebeerkrankungen sowie psychisch Kranke, Drogenabhängige und starke Raucher.