Als Bandscheibenvorfall bezeichnet man eine oft plötzlich auftretende, schmerzhafte Erkrankung, die mit starken Rückenschmerzen, zum Teil auch Lähmungen und Sensibilitätsstörungen einhergeht.
Bandscheibenvorfall - Ursachen
Eine ungünstige Belastung der Bandscheiben kann zur Vorwölbung oder dem Austritt von Bandscheibengewebe führen, wodurch Rückenmark oder Spinalnervenwurzeln zusammengedrückt werden. Am häufigsten treten Bandscheibenvorfälle im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, seltener an der Brustwirbelsäule oder Halswirbelsäule auf, die sich bis in den Fuss erstrecken können.
Bandscheibenvorfall - Behandlungsmethoden
Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beginnt meist mit konservativer Therapie, einem ruhig Stellen der Wirbelsäule für mehrere Wochen. Häufig werden zusätzlich Schmerzmittel und Meidkamente zur Muskelentspannung verordnet. Die Präparate sollten jedoch nicht üner längere Zeit eingenommen werden und nur auf ärztliches Anraten.
Operationen werden heute deutlicher seltener durchgeführt als zu früheren Zeiten.
Bandscheibenvorfall - Prophylaxe
Einen garantierten Schutz vor einem Bandscheibenvorfall gibt es nicht. Durch kräftigendes Training der Rückenmuskulatur kann man das Risiko jedoch verringern. Zudem kommt die richtige Arbeitsposition bei Tätigkeiten in Haushalt und Beruf dem Rücken zugute: Gewichtige Gegenstände aus der Hocke mit durchgestrecktem Rücken anheben. Beim Staubsaugen, Spülen und Kochen möglichst aufrecht und gerade stehen. Wer beruflich viel sitzt, sollte öfters Pausen einlegen und sich kurz bewegen, ergonomische Stühle tragen ebenso zur Schonung der Wirbelsäule bei.