Zahnimplantat
Zahnimplantat nennt man eine künstliche Zahnwurzel, die in einen zahnlosen Kiefer eingesetzt wird. Ein Implantat setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: die künstliche Wurzel wird im Knochen verankert, auf die Wurzel wird der künstliche Zahnstumpf geschraubt und darauf wird schließlich eine künstliche Zahnkrone zementiert. Der Tragekomfort der Zahmimplantate ist kaum von dem echter Zähne zu unterscheiden.
Generell ist ein Zahnimplantat für alle Patienten geeignet. Bei einigen Personenkreisen gibt es jedoch Einschränkungen:
Diabetes mellitus kann sich störend auf die Einheilung der Implantate auswirken. Von Implantaten abzuraten ist jedoch nur bei schwerer Diabetis.
Damit die implantierten Zähne lange beschwerdefrei halten, ist Mundhygiene ein absolutes Muss. Neben der eigenen sehr gründlichen Zahnpflege sollte spätestens alle sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt vorgenommen werden.
Damit das Zahnimplantat aufgenommen werden kann, muss der Kieferknochen stark genug sein. Das Implantat benötigt Stabilität, bei einem über längere Dauer zahnlosen Kiefer hat sich der Knochen unter Umständen bereits zurückgebildet.
Die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente wie z.B. Kortison macht das Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln unmöglich, da der Einheilungsprozess durch die Medikamente gehemmt wird.


