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Krampfadern

Krampfadern entwickeln sich häufig bei Personen, die aus beruflichen Gründen oft und lange stehen müssen. Die Ursache ist eine Venenschwäche, aufgrund derer das Blut in die falsche Richtung zurückfließt. Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern verursachen auch unangenehme Beschwerden: Die Beine schwellen an, werden schwer und schmerzen.

Einmal entstanden bilden sich Krampfadern nicht mehr von selbst zurück; sie werden vom Arzt verödet oder operativ entfernt. Beide Therapien schützen jedoch nicht dauerhaft vor erneuter Krampfaderbildung.

Auch selbst kann man einiges tun, um die Beschwerden zu lindern:
Spezielle Kompressionsstrümpfe drücken die Gefäße zusammen und verhindern den Rückfluss des Blutes in die oberflächlichen Venen wie auch die damit verbundenen Schmerzen. Ein Fortschreiten der Erkrankung kann dadurch deutlich verzögert werden.
Normale Strümpfe mit einengendem Gummizug und Schuhe mit hohem Absatz sollten gemieden werden; hingegen hilft ein Hochlegen der Beine. Langes Stehen und schweres Tragen ist zu vermeiden.
Eine spezielle Gymnastik, ausreichende Bewegung und die Reduktion von Übergewicht verringern die Venenbelastung.
Von heißen Bädern, direkter Sonneneinstrahlung auf die Beine und Saunagängen ist abzuraten! Durch Wärme wird eine Erweiterung der Venen begünstigt.

Thrombosevorbeugung:
Patienten mit einem erhöhten Thromboserisiko können mit einfachen Übungen der Gefahr einer Lungenembolie vorbeugen:
Füße zusammen oder einzeln anziehen und wegstrecken, dabei in beide Richtungen kreisen lassen
Zehen abwechselnd krallen und spreizen
Nachts Beine hochlagern, gegebenenfalls orthopädische Stützstrümpfe tragen
Bettlägerige sollten zur Vorbeugung beide Beine abwechselnd beugen und strecken. Noch besser ist die Radfahrbewegung.

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