Cholesterinspiegel
Der Cholesterinspiegel gibt die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut an. Diese Gesamtmenge sollte 175 – 230 mg/dl nicht übersteigen, wobei die Menge des LDL-Cholesterins im Maximalfall 175 mg/dl betragen sollte. Der wünschenswerte Mindestanteil an HDL-Cholesterin liegt bei 35 mg/dl. Diese Durchschnittswerte gelten für gesunde Personen – je nach Alter und individuellen Begleitumständen wie etwa einer Herzerkrankung können die Werte auch deutlich niedriger liegen.
Wer beispielsweise bereits einen Herzinfarkt erlitten hat oder unter einer anderen Gefäßerkrankung leidet, sollte LDL-Werte haben, die sich unter 100 mg/dl bewegen. In diesen Fällen ist auch eine Erhöhung des HDL-Cholesterins über 40 mg/dl anzustreben.
Das jeweilige individuelle Risikoprofil muss grundsätzlich von einem Arzt festgelegt werden, der außerdem genau auf Ihre persönliche Situation abgestimmte Ratschläge für eine Senkung Ihrer Cholesterinwerte erteilen wird.
Ein erhöhter Cholesterinspiegel – genetisch bedingt oder durch falsche Ernährung – ist auch mitverantwortlich für das Entstehen von Arterienverkalkung. Menschen mit zu hohem Cholesterinspiegel sind deutlich stärker gefährdet, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Der erste Schritt zur Senkung des Cholesterinspiegels ist eine deutliche Reduzierung cholesterinreicher Lebensmittel. Insbesondere Eigelb, Innereien, fettreiche Wurst- und Käsesorten, Butter, Sahne etc. sollten weitgehend aus dem Speiseplan gestrichen werden. Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung zu empfehlen. Wenn die Cholesterinwerte trotz Ernährungsumstellung und Sport zu hoch liegen, kann der Arzt als Ergänzung zu diesen Maßnahmen cholesterinsenkende Medikamente verschreiben.


