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Arthrose

Verschleißerscheinungen verursachen Veränderungen des Gelenkknorpels, die zu den so genannten degenerativen Gelenkschmerzen, fachsprachlich als Arthrose bezeichnet, führen. Arthrosen entstehen immer aus einem Ungleichgewicht zwischen der Belastungsfähigkeit des Gelenkes und der tatsächlichen Belastung.
Hierbei kann unterschieden werden zwischen:
Überbeanspruchung (z. B. Schwerarbeit, Leistungssport, hohes Körpergewicht);
Fehlbeanspruchung und Abnutzung als Folge von angeborenen Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen;
Verformungen des Gelenks nach Verletzungen, bei rheumatischen Erkrankungen und Verschiebungen der Gelenkachsen (z.B. bei Wirbelsäulenverkrümmungen, Beckenschrägstand, X-Beinen).

Risiken:
Bei vielen Frauen wird ein Großteil der verschleißbedingten Arthrosen durch das häufige Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen hervorgerufen, da Becken und Hüftgelenke unphysiologisch belastet werden, die Lendenwirbelsäule stärker gekrümmt wird und Knie und Sprunggelenke, insbesondere bei dünnen Absätzen, einen erhöhten Druck aushalten müssen.

Symptome:
Arthrose durch Über- oder Fehlbeanspruchung tritt vor allem in der Wirbelsäule, im Kniegelenk, dem Schulter- und dem Hüftgelenk auf. Symptome sind neben Schmerzen und Bewegungseinschränkung auch Schwellungen und Muskelverspannungen sowie Entzündungen (Arthritis).
Charakteristisch für Arthrose ist der „Anlaufschmerz", der meist morgens direkt nach dem Aufstehen auftritt und bei fortgesetzter Bewegung nachlässt.

Siehe auch